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Das Haarp-Projekt Hrsg. Ulrich Heerd
Mit Beiträgen von: Garry Vassilatos, Nikola Tesla, T.E. Bearden und Jim Keith
Niemand soll ein tragbares Gerät oder eine Waffe kaufen, zum Kauf anbieten
oder besitzen, von der ein elektrischer Strom, ein Impuls, elektromagnetische
Wellen oder ein Strahl gerichtet ausgehen kann, welche geeignet sind,
vorübergehend einen Menschen kampfunfähig zu machen, zu verletzen oder zu
töten."
Auszug aus dem GESETZ gegen elektronische Waffen Massachussets / USA
Ein Wort zuvor
Als ich das erste Mal von dem HAARP-Projekt hörte, konnte ich mir das ganze Ausmaß
dessen, was sich hinter der harmlos klingenden Abkürzung verbarg, nicht vorstellen.
Mir waren die „Montauk-Bücher" bekannt, ebenso wie die „Alternative 3". Mit T.E. Bearden
begann ich mich gerade vorsichtig zu befassen.
Ich kannte bereits einige Schriften von Nikola Tesla und war dabei, die Gesamtausgabe
dieses großartigen Genies herauszugeben, so daß ich eine Ahnung davon erhielt, daß
HAARP nicht irgendeine Spinnerei war. Mir wurde sehr schnell klar, daß spätestens mit dem
HAARP-Projekt die Menschheit die Büchse der Pandora geöffnet hat und die Richmonds mit
ihrem „Verschollenen Jahrtausend" nicht über den Untergang von Atlantis, sondern über
unsere heutige Zeit schrieben.
Als ich dann in raum&zeit den phantastischen Artikel las und mir anschließend das Buch
„Löcher im Himmel" besorgte, war mir klar, daß dieses Thema nicht nur brisant war, sondern
dass es weit, weit überfällig war, darüber eine breitgefächerte Diskussion zu beginnen. Die
überwiegende Mehrzahl der Menschen in Europa hat nicht die leiseste Ahnung, a) was tech-
nisch, heute überhaupt möglich ist und b) in welch ungeheurem Ausmaß bereits diese für sie
kaum vorstellbare Technik eingesetzt wird, und es bleibt zu befürchten, daß sie gegen die
überwiegende Mehrzahl der Menschen eingesetzt wird. Hier beginnt dann auch das
Problem. Wie soll man über so etwas schreiben?
Wenn man wirklich ganz sauber bleiben wollte, würde es ein reines, sehr komplexes,
wissenschaftliches Sachbuch werden. Ein Buch, geschrieben für eine Minderheit der
Physiker. Diese Arbeit will und kann ich bei weitem nicht leisten. Mir fehlen dafür sämtliche,
aber auch wirklich sämtliche Voraussetzungen.
Und doch ist mir das, was ich über das HAARP-Projekt zusammentrug, nicht
unverständlich. Ich nahm mir also vor, ein Buch zu schreiben, das in der Begrifflichkeit
soweit unten anfängt, daß ich es, wenn ich es lesen würde, auch verstehen könnte.
Heißt: ich muß über den Elektrosmog im allgemeinen, über die ELF-Wellen im besonderen
schreiben. Ich muß erklären, welche Geistesgröße Nikola Tesla ist und was ein
Wissenschaftler, der bereits vor über hundert Jahren seine ersten wichtigen Patente
einreichte, mit dem „Krieg der Sterne" der Vereinigten Staaten zu tun hat. Es gilt
aufzuzeigen, daß „Strahlenwaffen" keine Utopien sind, sondern bereits brutale Wirklichkeit,
und dann soll natürlich das HAARP-Projekt selber erklärt werden.
Sein offizieller Auftrag und seine Patente und das, was mit ihm möglich ist. Das alles war/ist
sehr schwer unter einen Hut zu bringen. Jedes dieser Themen ist ein oder mehrere Bücher
wert, und es bedarf ihrer auch, wenn die Bereiche auch nur halbwegs würdig behandelt
werden wollen. So ist das vorliegende Buch nichts als ein Versuch - ein Versuch, einen
Einstieg und eine Grundlage zu schaffen für eine zu führende öffentliche Diskussion. Die
Beiträge von Vassilatos, Tesla, Bearden und Keith sollen der Vertiefung zu dem Thema
dienen, ebenso die Vielzahl von Quellen- und Literaturhinweisen.
Nun, ich habe während der Arbeit an diesem Buch große Unterstützung erhalten. Seien es
Unterlagen der Anti HAARP Alliance des BUND, sei es eine übersichtliche kleine
Zusammenfassung von Greenpeace Deutschland. Aus dem Freundeskreis des Verlages
kamen einzelne wissenschaftliche Arbeiten und Informationen, einen überzeugenden Artikel
fanden wir in der Loseblatt-Sammlung „Andromeda Inside", und natürlich auch jede Menge
aus dem Internet. Das Internet entpuppte sich als eine wahre Fundgrube. Hier kann man
wirklich fast alles finden.
Offizielle Stellungnahmen, kritische Wissenschaftler, Insiderinformationen, wilde Gerüchte -
einfach alles.
Mind Control beim Spiegel?
Auch wenn nicht alles Gold ist, was glänzt, so ist die große Mehrheit der Informationen im
Internet zu dem Thema seriöser als das, was der Spiegel in seinem ersten Beitrag gebracht
hatte.1 Der Artikel war meiner Meinung nach an menschenverachtendem Zynismus, an
Inkompetenz und Arroganz kaum zu überbieten. Ich kann nur glauben, daß, wer immer auch
diesen Artikel geschrieben hatte, daß dieser Jemand sehr wohl wußte, wer ihn dafür bezahlt
hat. Wer die beiden Autoren Nick Begich und Jeane Manning als Hysteriker bezeichnet und
die Möglichkeit der Manipulation des menschlichen Denkens und Fühlens als Phantastereien
abtut, hat sich längst aus der seriösen, wissenschaftlichen Diskussion verabschiedet.
Ein schönes deutsches Sprichwort heißt: Wer den Teufel an die Wand malt, zu dem kommt
er.
Vielleicht war die Dosis „Mind Control", mit denen sich der/die Spiegelautoren befassen
mußten, bereits zu groß, und sie sind selber Opfer dessen geworden, was sie als Spinnerei
abtun wollten. Ich lasse es dabei bleiben, lassen wir das sogenannte „kritische
Nachrichtenmagazin mit seinen ausgewählt guten Kontakten zu deutschen
Nachrichtendiensten" einfach links oder rechts liegen, getreu dem Motto: Was kratzt es die
europäische Eiche, wenn sich ein Warzenschwein dran schabt.
1. Der Spiegel 41/1996: Gekochter Himmel
Eine weitere Schwierigkeit stellte sich dann bei der Arbeit heraus. HAARP ist kein
Geheimprojekt wie das Montauk-Projekt oder andere Vorläufer, HAARP ist öffentlich, mit der
Möglichkeit von Betriebsbesichtigungen und einer aktiven Pressearbeit. Öffentliche Gelder
werden im Senat beschlossen, und übers Internet kann man alles erfahren, was zu erfahren
genehm ist. Wer will, kann herausbekommen, was die Mitarbeiterinnen in der jeweiligen
Woche zu essen bekommen. Und doch ist es so, daß vor unser aller Augen die größte
Ungeheuerlichkeit praktiziert wird, wie wir sie uns kaum vorstellen können. Das Buch wird
geschrieben, weil es an der Zeit ist, daß wir alle, jeder einzelne Bürger, wie aber auch
unsere Politiker und Wissenschaftler, uns mit diesem Thema dringend befassen müssen.
Über HAARP gehört auf allen Ebenen diskutiert. Was ist mit dieser Technologie möglich,
was muß verhindert werden, aber auch: was kann man fördern, kann man die Technologie
auch positiv anwenden, und wenn ja, wie und was ist dafür zu tun?
Ich hoffe, mit diesem Buch einen kleinen Schritt geleistet zu haben, daß wir verstärkt über
Strahlenwaffen, Elektromagnetische Wellen, Gedankenkontrolle etc. nachdenken, solange
wir es noch können.
Uli Heerd
Mai 1998
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